Ein Areal fürs Dorf

Von Beginn weg legten die Eigentümer Marcel und Michael Egger sowie Thomas Portmann, Leiter Immobilien bei Brewder Immobilien, grossen Wert darauf, Mietende, Nachbarinnen und Nachbarn, das umliegende Quartier, die Gemeinde und die Menschen in Worb auf den Weg zur Enwicklung des Areals mitzunehmen.

Michael Egger, Thomas Portmann

Wo sehr ihr die Vorteile in der Art und Weise, wie ihr die Braui entwickelt?

Thomas Portmann: «Oft werden die Menschen vor Ort gar nicht oder zu spät einbezogen. Deshalb haben wir es bewusst anders gemacht und sie schon früh gefragt: ‹Ist das in Ordnung für euch, was wir hier planen? Was habt ihr für Ideen und Wünsche für das Areal?› Die Rückmeldungen, die wir erhalten haben, sind für uns sehr wertvoll. Wir dürfen nie vergessen, dass wir nicht für uns als Entwickler bauen, sondern immer für die Mieterinnen und Mieter, für die Bevölkerung. Bauen geht nicht, ohne die Menschen mit dabei zu haben.»

Das Areal ist für euch auch eine persönliche Angelegenheit.

«Die Brauerei ist seit der Gründung im Besitz der Familie Egger. Wir möchten etwas Schönes entwickeln, das zur langen Geschichte des Areals, zum Umfeld mit Schloss und Dorfkern und zur Bevölkerung von Worb passt. Das Braui-Areal ist für uns wie auch für viele Menschen hier ein Stück Identität. Deshalb ist uns der Dialog mit ihnen so wichtig.»

Michael Egger: «Ja, genau. Die Braui ist uns wichtig, wir sind hier aufgewachsen. Und sie ist wichtig für die Leute, denn sie verbinden diesen Ort mit Erinnerungen und Erlebnissen. Dem wollen wir Rechnung tragen, indem wir die bestehenden Gebäude erhalten. Gleichzeitig haben auch Veränderungen schon immer zur Braui gehört. Während ihrer 160 Jahre hat sie sich immer wieder an neue Entwicklungen und Bedürfnisse angepasst. Wir dürfen nun in eine neue Etappe starten und die Geschichte fortschreiben. Dabei möchten wir die Bevölkerung von Worb mitnehmen.»

Wie wird das Areal Braui Worb künftig aussehen?

«In meiner Zukunftsvision sehe ich ein lebendiges Areal, in dem sich die alten Gebäude harmonisch mit den neuen verbinden. Es gibt Geschichte, interessante Architektur, viel begrünte und entsiegelte Flächen. Einiges wird sich verändern, aber auch in 10 Jahren wird es noch die Rampe, das Zwickeln und den Braui-Laden geben.»

Marcel Egger: «So in etwa stelle ich es mir auch vor. Ich denke, der Spirit des Braui-Areals wird auch in Zukunft spürbar sein und dem Ort Wurzeln geben.»